Studieren ohne Abitur: “Universitäten für Einsteiger öffnen”

21. Juli 2008

Qualifizierte Fachkräfte über ein Studium weiterzubilden ist in Deutschland noch nicht wirklich einfach – das ist auch bei SPD-Chef Kurt Beck angekommen, der in der SPD-Zeitung “Vorwärts” für ein bundesweit einheitliches Hochschulzulassungs-System für Nicht-Abiturienten wirbt. Wer kein Abiturzeugnis mitbringt, muss an deutschen Hochschulen beißen, um aufgenommen zu werden. Wer im Beruf außerordentliche Leistungen erbringt, hat es dennoch schwer, ohne Abi-Zeugnis ein Studium zu absolvieren – die Zugangsvorrausetzungen variieren von Bundesland zu Bundesland. Beck will neue Möglichkeiten zur Qualifizierung: “Öffnen wir also die Universitäten für Einsteiger, die sich im Beruf bewährt haben – auch ohne Abitur.”

Kategorien: Hochschulzugang

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