Als Meister an die Uni: Politik will qualifizierte Studenten
15. August 2008Ein Meister-Abschluss soll künftig zum Hochschulzugang berechtigen, geht es nach der Bundestagsfraktion der SPD. Zumindest lässt dies der bildungs- und forschungspolitische Sprecher Joerg Tauss via Pressemitteilung verlauten und lässt noch mehr Engagement für den gerechten Bildungsweg durchscheinen: “Auch wer eine Berufsausbildung abschließt und drei Jahre gearbeitet hat, muss mindestens die Chance erhalten, an einer Fachhochschule zu studieren.” Mehr Aufstiegsmöglichkeiten in der Bildung seien das erklärte Ziel, heißt es weiter. Hintergrund sind nach wie vor fehlende Fachkräfte in Deutschland: Bis 2015 braucht man mindestens 200.000 Studienplätze auf der einen, motivierte und qualifizierte Studenten auf der anderen Seite. Erfahrene Kräfte auch ohne Abitur studieren zu lassen ist nicht nur für die Sozialdemokraten ein adäquater Weg und hat daher gute Chancen, beim Bildungsgipfel von Bund und Ländern im Oktober zu einem Hauptpunkt zu werden.